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Umfrage: Wen mögt ihr von den männlichen Losties am wenigsten?
 
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mausepups mausepups ist weiblich
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boone is laaaangweilig, so´n mitläufer halt. und ***** sieht er auch noch aus...pfui
15.10.2010 22:07 mausepups ist offline E-Mail an mausepups senden Beiträge von mausepups suchen Nehmen Sie mausepups in Ihre Freundesliste auf

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Ich habe für Jack und Michael gestimmt.

Michael ist ein Verräter. Und er ist dumm, allein schon wie er Locke behandelt hat, war sooo unverschämt. Die Anderen haben nicht mal gesagt dass er Ana-Lucia und Libby töten soll. Er hat es aber getan, weil er dumm ist und nicht richtig überlegen kann. Ich an Michaels Stelle hätte lange überlegt und mir ein Plan gemacht. Ja, vielleicht hätte ich auch für mein Kind meine "Freunde" verraten, aber sie nicht umgebracht. Denn das wollte Walt ja auch nicht wirklich und er musste es ja nicht mal. So ein Idiot. Zwei Menschen einfach so umsonst gestorben...

Und Jack mag ich nicht, weil ich nicht verstehe, für wen er sich eigentlich hält. Warum man sich immer vor ihm rechtfertigen muss. Warum er auf Kate losgehen kann und sie zwingen kann, dass sie ihm alles über sich erzählen muss. Warum er nicht von soetwas wie Privatsphäre nicht versteht. Warum er die Menschen in seine Umgebung immer so bedrängt. Und, und, und! Sorry an alle Jack Fans, aber Jack habe ich wirklich immer gehasst.
03.01.2011 02:35 Skate-Fan ist offline E-Mail an Skate-Fan senden Beiträge von Skate-Fan suchen Nehmen Sie Skate-Fan in Ihre Freundesliste auf

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Ich kann ganz ehrlich nicht sagen, wen ich am wenigsten von den zur verfügung gestellten mag.

In Staffel 1 hätte ich gesagt, es ist Michael.
Er hat damals schon manchmal wirklich generft mit seiner Überfürsorglichkeit für Walt und seiner daraus entstehenden Abneigung gegen Locke, der es ja nur gut mit Walt meinte.
Die Sache kann man aber erstens irgentwie nachvollziehen, da er einfach keine Erfahrung als Vater hat un außerdem wurde er später sehr viel verträglicher.
Er schloss doch noch Freundschaft mit Locke und gegen Ende der ersten Staffel sogar mit seinem bis dato größten Feind Jin.
In Staffel 2 war er mir schon um einiges sympathischer.
Er war dort einfach ein verzweifelnder Vater, der seinen Sohn zurück wollte - koste es was es wolle. Es kostete zwei Frauen das Leben, aber egoistisch würde ich sein Handeln nicht beschreiben.
Er stellte einfach das Leben seines Sohnes über das der anderen (auch über sein eigenes).
Die Morde waren nicht kaltblütig - er bereuhte es schließlich sehr, was er getan hatte. So sehr, dass er sein Leben gab um den anderen zu helfen...


In Staffel 3 hätte ich gesagt, es ist Jack. Er war damals oft wirklich arogant und hat den Chef raushängen lassen.
Er war zu fixiert darauf, anzuführen, verantwortung zu übernehmen und die Leute von der Insel zu bringen.
Das ganze hielt ungefär bis ende der 4ten Staffel an.
Dann war vielleicht ein Wendepunkt sein Gespräch mit Locke vor der Orchidäe.
Denn ab Staffel 5 war er ein viel erträglicherer Zeitgenosse und wurde in Staffel 6, als er allmählich zum Man of Faith wurde immer Sympathischer - am ende sogar zu einem meiner Favouriten...

Beim rest der Charaktäre kam bei jedem (außer bei Sawyer und Miles) irgentwann mal der Punkt, wo ich gerade diesen Charakter nicht leiden konnte.

Das ist eine Sache, die mir an Lost schon immer sehr gut gefallen hat.
Es gab nicht auf der einen Seite die Hassfiguren und auf der anderen Seite die Favouriten.
Genauso wie niemand der Charaktäre komplett gut oder komplett schlecht (schwarz oder weiß) war, war kaum jemand komplett sympathisch und niemand komplett unsympathisch.
Und das entstand einfach dadurch, dass sich die Charaktäre ständig weiterentwickelten, negative angewohnheiten ablegten oder annahmen und somit realistischer und interessanter wurden --

denn in Lost geht es, zu einem großen Teil jedenfalls, eben doch um die Charaktäre.



PS. Was ham die Leute eigentlich gegen Boone? Der tut doch keinem was!
Dann doch lieber Daniel Faraday mit seinem nerfigen, wirren, unverständlichen gebrabbel hassen - obwohl, bei so einer Mutter muss man ihm das wohl vergeben...

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30.03.2011 05:05 MasteOfPuppets ist offline E-Mail an MasteOfPuppets senden Beiträge von MasteOfPuppets suchen Nehmen Sie MasteOfPuppets in Ihre Freundesliste auf

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Zitat:
Original von MasteOfPuppets
In Staffel 2 war er mir schon um einiges sympathischer.
Er war dort einfach ein verzweifelnder Vater, der seinen Sohn zurück wollte - koste es was es wolle. Es kostete zwei Frauen das Leben, aber egoistisch würde ich sein Handeln nicht beschreiben.
Er stellte einfach das Leben seines Sohnes über das der anderen (auch über sein eigenes).
Die Morde waren nicht kaltblütig - er bereuhte es schließlich sehr, was er getan hatte. So sehr, dass er sein Leben gab um den anderen zu helfen...


Natürlich waren es keine kaltblütige Morde. Aber dass er die Morde bereut hat, bringt Ana Lucia & Libby auch nicht zurück. Ich fands einfach total bescheuert, was er da getan hat. Denn die Anderen haben sowas von ihm nicht mal verlangt. Er tat einen auf "Ich hatte keine andere Wahl." Aber das hatte er, niemand hat ihm dazu gezwungen Menschen umzubringen.


Zitat:
In Staffel 3 hätte ich gesagt, es ist Jack. Er war damals oft wirklich arogant und hat den Chef raushängen lassen.
Er war zu fixiert darauf, anzuführen, verantwortung zu übernehmen und die Leute von der Insel zu bringen.
Das ganze hielt ungefär bis ende der 4ten Staffel an.
Dann war vielleicht ein Wendepunkt sein Gespräch mit Locke vor der Orchidäe.
Denn ab Staffel 5 war er ein viel erträglicherer Zeitgenosse und wurde in Staffel 6, als er allmählich zum Man of Faith wurde immer Sympathischer - am ende sogar zu einem meiner Favouriten...


In Staffel 6 gebe ich dir Recht. Da gefiel mir Jack auch besser als in den anderen Staffeln, bis auf seine kleine Ausraster in dieses Spiegelhaus. Da dachte ich Shit, Dramaqueen is back! Aber naja das war auch nur eine kleine Ausraster. Aber was Jack in Staffel 5 angeht muss ich dir total widersprechen. Denn in dieser Staffel fand ich Jack furchtbar. Er hat genauso wie Michael aus reiner Dummheit Juliet umgebracht! Er hat das Leben vieler Menschen zerstört inklusiv Sawyers. Und das werde ich ihm nicht verzeihen.

Zitat:
Beim rest der Charaktäre kam bei jedem (außer bei Sawyer und Miles) irgentwann mal der Punkt, wo ich gerade diesen Charakter nicht leiden konnte.


Dito, und außer bei Hurley.

Zitat:
Das ist eine Sache, die mir an Lost schon immer sehr gut gefallen hat.
Es gab nicht auf der einen Seite die Hassfiguren und auf der anderen Seite die Favouriten.
Genauso wie niemand der Charaktäre komplett gut oder komplett schlecht (schwarz oder weiß) war, war kaum jemand komplett sympathisch und niemand komplett unsympathisch.
Und das entstand einfach dadurch, dass sich die Charaktäre ständig weiterentwickelten, negative angewohnheiten ablegten oder annahmen und somit realistischer und interessanter wurden --

denn in Lost geht es, zu einem großen Teil jedenfalls, eben doch um die Charaktäre.


DITO!!! Schön geschrieben.

Zitat:
PS. Was ham die Leute eigentlich gegen Boone? Der tut doch keinem was!
Dann doch lieber Daniel Faraday mit seinem nerfigen, wirren, unverständlichen gebrabbel hassen - obwohl, bei so einer Mutter muss man ihm das wohl vergeben...


Ey, das verstehe ich auch nicht. Danke! Boone hat doch niemandem irgendwas angetan und genervt hat der auch nicht, finde ich.
02.05.2011 14:59 Skate-Fan ist offline E-Mail an Skate-Fan senden Beiträge von Skate-Fan suchen Nehmen Sie Skate-Fan in Ihre Freundesliste auf

MasteOfPuppets MasteOfPuppets ist männlich
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Zitat:
Original von Skate-Fan

Zitat:
Beim rest der Charaktäre kam bei jedem (außer bei Sawyer und Miles) irgentwann mal der Punkt, wo ich gerade diesen Charakter nicht leiden konnte.


Dito, und außer bei Hurley.


Stimmt - den hab ich noch vergessen


Zitat:
Original von Skate-Fan
Zitat:
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In Staffel 2 war er mir schon um einiges sympathischer. Er war dort einfach ein verzweifelnder Vater, der seinen Sohn zurück wollte - koste es was es wolle. Es kostete zwei Frauen das Leben, aber egoistisch würde ich sein Handeln nicht beschreiben. Er stellte einfach das Leben seines Sohnes über das der anderen (auch über sein eigenes). Die Morde waren nicht kaltblütig - er bereuhte es schließlich sehr, was er getan hatte. So sehr, dass er sein Leben gab um den anderen zu helfen...

Natürlich waren es keine kaltblütige Morde. Aber dass er die Morde bereut hat, bringt Ana Lucia & Libby auch nicht zurück. Ich fands einfach total bescheuert, was er da getan hat. Denn die Anderen haben sowas von ihm nicht mal verlangt. Er tat einen auf "Ich hatte keine andere Wahl." Aber das hatte er, niemand hat ihm dazu gezwungen Menschen umzubringen.


Ja, klar war es weder nötig die beiden zu töten, noch haben es die Anderen von ihm verlangt und genausowenig hat er es aus purer Absicht getan bzw. weil er einen auf "Ich hatte keine andere Wahl" machen wollte.
Er war einfach ein verzweifelter Vater, der in diesem Fall nicht klar denken konnte - ähnlich wie Rousseau und später Claire.

Ich will nicht sagen, ihn trifft keine Schuld - aber er übernimmt die Verantwortung für seine Taten und opfert sich am Ende für die Gruppe.

Und natürlich bringt es Ana Lucia und Libby nicht zurück, wenn er seine Taten zutiefst bereut und dennoch reicht diese Geste aus, dass zumindest Hurley ihm verzeihen kann.

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02.05.2011 22:53 MasteOfPuppets ist offline E-Mail an MasteOfPuppets senden Beiträge von MasteOfPuppets suchen Nehmen Sie MasteOfPuppets in Ihre Freundesliste auf

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Nur mal so, Walt zähle ich nicht zum Hauptcast, deswegen ignoriere ich ihn in dieser Abstimmung.

3. Daniel
Da er aber nicht wirklich lange dabei war, hat er auch nicht so gestört. Aber er hat mich genervt, durchgehend, seine ganze Sendezeit. Klar war er sehr wichtig für die Losties, aber da hätten sie auch einen anderen, nicht so nervenden Daniel nehmen können.^^

2. Jack
Bei Jack wars bei mir so... Ganz zu Anfang mochte ich ihn und am Schluss dann wieder. Aber alles was dazwischen liegt, ist ziemlich Anti-Jack
Mir ist bewusst, dass er zu den wichtigsten Lost-Charakteren gehört. Aber einer muss immer nerven und bei mir war das Jack.
Ich finde in vorallem in der ersten Hälfte Lost sehr selbstgerecht. Er wusste und konnte grundsätzlich immer alles besser.
Sein Kleinkrieg mit Locke ging mir so auf den Zeiger, und natürlich war ich Team Locke.
In Kombi mit Kate war er noch schlimmer. Ich mochte das Paar nie!
Und für mich ist er definitiv NICHT der Held der Losties.
Mit seiner Rückkehr auf die Insel hat er zusätzlich noch Sawyer das Leben schwer gemacht. Und ja, für mich ist Jack Schuld an Juliets Tod...

1. Michael!
Der war mir von Anfang an ein Dorn im Auge.
Seine Flashbacks waren langweilig und er war ein verdammt schlechter Vater.
Zusätzlich war er eigentlich dauernd agressiv, ob jetzt gegen Locke oder Jin oder was weiss ich.
Aber dann verschwindet sein Sohn. Und es wird Hauptthema Nummer 1. Ja natürlich, es ist nicht nachvollziehbar, wenn man nicht selbst schon ein Kind verloren hat. Aber das ist kein Grund zwei unschuldige Menschen zu erschiessen. Niemals! Ich hab ihm mit Freuden hinterhergewinkt, als er mit dem Boot davon schipperte.
Nachdem er wieder zurückkam und es wieder gut machen wollte, nervte er mich immer noch. Oder dann erst recht? Michael mag ich einfach nicht, von Anfang an bis zum Ende...

Alle anderen männlichen Charaktere mag ich. Und einige davon liebe ich!
Für mich ist das sowas die Serie, mit den interessantesten und vielfältigsten männlichen Charakteren.

__________________

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Phoebelle: 27.06.2011 22:33.

27.06.2011 22:31 Phoebelle ist offline Beiträge von Phoebelle suchen Nehmen Sie Phoebelle in Ihre Freundesliste auf

KL_Christine KL_Christine ist weiblich
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Ich muss wohl mal Jack verteidigen hier.
Ich habe ihn ja als Lieblingscharakter hier angekreuzt was mich selbst am meisten überrascht hat. Ich hab das erst zum Schluss hin gemerkt. Mal abgesehen davon, dass er tatsächlich manchmal genervt hat, neigt man dazu, den Hauptcharakter einer Serie zu ignorieren. Und das war er wohl, war zumindest so gedacht. Dass die Serie mit ihm beginnt und endet z.B.
Als ich dann die letzte Szene von Lost sah, da wurde mir erst bewusst, wie viel Jack mir bedeutet hat.
Als ich hier wählen musste (in meinem Profil) habe ich mich echt hart getan. Wie schon irgendwo erwähnt ist mein Lieblingscharakter
JackSawyerSayidDesmond.

Wieso soll Jack denn an Juliet's Tod Schuld sein?
Die Bombe musste explodieren, sonst wären sie nicht in ihre richtige Zeit zurück gekommen. Und sie hätten Jacob nicht ablösen können, hätten den MiB nicht töten können, etc. Es war also unbedingt nötig, wieder nach 2007 zu kommen.
28.06.2011 14:33 KL_Christine ist offline E-Mail an KL_Christine senden Beiträge von KL_Christine suchen Nehmen Sie KL_Christine in Ihre Freundesliste auf

Phoebelle Phoebelle ist weiblich
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Zitat:
Original von KL_Christine
neigt man dazu, den Hauptcharakter einer Serie zu ignorieren. Und das war er wohl, war zumindest so gedacht. Dass die Serie mit ihm beginnt und endet z.B.

Hmmm, würd ich so nicht sagen. Mir war schon bewusst, dass er der eigentliche Hauptcharakter war. Und natürlich, wie schon erwähnt, war er sehr wichtig für die Serie. Aber so Unverzichtbar er auch war, genausoviel hat er mich genervt.

Zitat:
Wieso soll Jack denn an Juliet's Tod Schuld sein?
Die Bombe musste explodieren, sonst wären sie nicht in ihre richtige Zeit zurück gekommen. Und sie hätten Jacob nicht ablösen können, hätten den MiB nicht töten können, etc. Es war also unbedingt nötig, wieder nach 2007 zu kommen.

Darüber könnte man sich aber echt streiten... Wer sagt den, dass sie nicht sonst eine Möglichkeit gefunden hätten, in die Gegenwart zurück zu gehen, um mit der Insel abzuschliessen? Ausserdem war ja nicht DAS Jacks Ziel, sondern er wollte das Geschehene verändern. Und deswegen kann ich Sawyer verstehen und stehe voll und ganz hinter ihm.

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28.06.2011 18:59 Phoebelle ist offline Beiträge von Phoebelle suchen Nehmen Sie Phoebelle in Ihre Freundesliste auf

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Hihi, wieder die alte Diskussion über den bösen Jack, der dem armen Sawyer seine Juliet genommen hat...

Beruhigt euch doch, im Afterlife sind doch eh alle wieder vereint und als Dharmas hatten sie doch auch eine schöne Zeit, das ist doch auch was.

Im übrigen sehe ich die Explosion auch als Notwendigkeit an (und Juliet als Kollateralschaden ), da schließe ich mich KL_Christine an.

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28.06.2011 21:49 Pasadena ist offline E-Mail an Pasadena senden Beiträge von Pasadena suchen Nehmen Sie Pasadena in Ihre Freundesliste auf

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Außerdem ist Sawyer schuld. Juliet wollte bei dem Bombenplan ja nicht mitmachen. Aber dann kam ja DIE Schlüsselszene. Rose und Bernard schmeißen diese romantische Rede hin, dass es ihnen egal ist, in welcher Zeit sie leben, sie wollen nur zusammen sein.
Eine sehr gerührte Juliet wirft Sawyer einen verliebten Blick zu. Dieser hat nichts besseres zu tun als KATE verlilebt anzuglotzen. Und in dem Moment entscheidet sich Juliet um und macht bei der Bombensache mit.
Sie sagt das ja dann sogar so...als Sawyer sie fragt, warum sie sich umentschieden hat.
29.06.2011 10:27 KL_Christine ist offline E-Mail an KL_Christine senden Beiträge von KL_Christine suchen Nehmen Sie KL_Christine in Ihre Freundesliste auf

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Zitat:
Original von Pasadena
Hihi, wieder die alte Diskussion über den bösen Jack, der dem armen Sawyer seine Juliet genommen hat...

Beruhigt euch doch, im Afterlife sind doch eh alle wieder vereint und als Dharmas hatten sie doch auch eine schöne Zeit, das ist doch auch was.


Das spielt doch überhaupt keine Rolle, das Sawyer & Juliet sich im Himmel wieder getroffen haben!

Jack hat sein Leben nicht in den Griff bekommen. Er hat gesoffen, seine Frau und seinen Job verloren. Sawyer hatte ein tolles Leben, einen Job und eine sehr glückliche Beziehung. Wäre Jack nie zurück auf die Insel gekommen, dann hätte Sawyer ein glückliches Leben gehabt. Er wollte Juliet heiraten, hätte mit ihr 20-30 oder wie viele Jahre auch immer verbracht. Er hätte Kinder, eine Familie. Das er sie dann wieder im Himmel sieht, bringt sein durch Jack zerstörtes Leben auch nicht zurück. Jack war nicht böse, also er war nicht böswillig und hat niemanden bewusst wehgetan. Aber das hat hier auch keiner behauptet. Jack war sehr egoistisch, respektlos und sehr selbstgerecht. Auch wenn er keine bösen Willen hatte, trotzdem hat er viele Menschen durch seine Respektlosigkeit wehgetan. Das ist ein Fakt. Er hat zwar niemanden wirklich getötet (außer vielleicht MIB), aber hat schon an Juliets oder Lockes Tod seinen Päckchen mitzutragen. Und er hätte auch kaltblütig Locke erschossen, er hätte auch Jin, Sayid & Bernard sterben lassen. Also bitte dieses "Jack, der Held" ist doch bloß eine Illusion.
10.07.2011 23:36 Skate-Fan ist offline E-Mail an Skate-Fan senden Beiträge von Skate-Fan suchen Nehmen Sie Skate-Fan in Ihre Freundesliste auf

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Ich verteidige Jack doch hier auch gar nicht oder behaupte, dass er ein Held ist. Aber er war der Anführer und hat den Job übernommen, den andere nicht wollten.

Er hat nach dem Absturz für Ordnung gesorgt, hat Aufgaben verteilt, hat die Losties motiviert, ihnen Hoffnung gemacht etc.

Und dass Jack zu den Dharmas in die Vergangenheit reist und damit wieder das Leben von Sawyer kreuzt, das kann man ihm ja kaum vorwerfen.

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11.07.2011 11:18 Pasadena ist offline E-Mail an Pasadena senden Beiträge von Pasadena suchen Nehmen Sie Pasadena in Ihre Freundesliste auf

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Zitat:
Original von Skate-Fan
Also bitte dieses "Jack, der Held" ist doch bloß eine Illusion.


Finde ich gar nicht, er hat immer versucht das Beste für die Allgemeinheit zu tun. Außerdem war er ja lange Zeit "Man of Science" und damit kommt man bei Lost ja nicht weit
11.07.2011 12:36 NiBoR ist offline E-Mail an NiBoR senden Beiträge von NiBoR suchen Nehmen Sie NiBoR in Ihre Freundesliste auf

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Also Jack ist nebenbei mal gesagt nicht der Einzige, der im Ajira Flieger saß und zur Insel zurück wollte.

Und wieso ist Jack jetzt an Locke's Tod schuld? Irgendwie habe ich in Erinnerung, dass Ben ihn getötet hat...

Also irgendwie scheinst du Jack ziemlich abzulehnen Skate-Fan. Ist ja in Ordnung aber was du ihm da alles in die Schuhe schieben willst, ist meiner Meinung nach an den Haaren herbei gezogen.

Wegen dem Tod von Juliet verweise ich nochmal auf mein anderes Post. Wenn einer schuld hat, dann wohl Sawyer weil er immernoch in Kate verknallt war und ihr diesen verliebten Blick zugeworfen hat den Juliet gesehen hat. Daraufhin hat Juliet sich entschieden bei dem Bomben Plan mitzumachen.
Man kann auch mit einem Blick betrügen und genau so hat sich die arme Juliet in dem Moment gefühlt. Das konnte man ihr deutlich ansehen.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von KL_Christine: 11.07.2011 17:08.

11.07.2011 17:07 KL_Christine ist offline E-Mail an KL_Christine senden Beiträge von KL_Christine suchen Nehmen Sie KL_Christine in Ihre Freundesliste auf

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Ich fand Walt immer irgendwie nervig

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03.05.2012 09:46 Fipsi ist offline E-Mail an Fipsi senden Beiträge von Fipsi suchen Nehmen Sie Fipsi in Ihre Freundesliste auf

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Zitat:
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Ich fand Walt immer irgendwie nervig


Ps: Sorry, das jetzt kann ich mir nicht verkneifen


Ein ziemlich plumper erster Beitrag, findest du nicht? Was fandest denn an Walt so nervig?
03.05.2012 10:55 NiBoR ist offline E-Mail an NiBoR senden Beiträge von NiBoR suchen Nehmen Sie NiBoR in Ihre Freundesliste auf

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Hm - ich find ja, Walt hat, genau wie Boone, nie wirklich irgendwem was getan. Mich würd auch mal interessieren, was du an ihm so nerfig fandst.

Das einzige, was mich da generft hat, war der ganze Hype um ihn. Aber das hat ja nix mit dem Charakter sondern mit der Lost-Cummunity zu tun...

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03.05.2012 23:55 MasteOfPuppets ist offline E-Mail an MasteOfPuppets senden Beiträge von MasteOfPuppets suchen Nehmen Sie MasteOfPuppets in Ihre Freundesliste auf

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Zitat:
Original von NiBoR
Zitat:
Original von Fipsi
Ich fand Walt immer irgendwie nervig


Ps: Sorry, das jetzt kann ich mir nicht verkneifen


Ein ziemlich plumper erster Beitrag, findest du nicht? Was fandest denn an Walt so nervig?


Das hat mich mal veranlasst nach meinem ersten Beitrag zu suchen...

Ich musste grad schmunzeln - da gibts gewisse Ähnlichkeiten

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04.05.2012 00:17 MasteOfPuppets ist offline E-Mail an MasteOfPuppets senden Beiträge von MasteOfPuppets suchen Nehmen Sie MasteOfPuppets in Ihre Freundesliste auf

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Zitat:
Original von MasteOfPuppets
Das hat mich mal veranlasst nach meinem ersten Beitrag zu suchen...

Ich musste grad schmunzeln - da gibts gewisse Ähnlichkeiten



Naja, deiner ist doch irgendwie witzig
04.05.2012 12:21 NiBoR ist offline E-Mail an NiBoR senden Beiträge von NiBoR suchen Nehmen Sie NiBoR in Ihre Freundesliste auf

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Also mich kann man ja mit folgenden männlichen Losties jagen (Reihenfolge beliebig):

Michael-nervt mit seinem ewigen Waaaaalt.Erst will er seinen Sohn zu seiner Mutter (Walt´s Oma)abschieben,dann nervt er den Jungen mit seinem aufdringlichen Kontrollwahn.Jaja,alles ist gefährlich.Was ihn nicht davon abhält,seinen Sohn über´s Golfspielen zu vergessen . Behandelt den Jungen wie sein Eigentum,kann immer nur brüllen und schnauzen,und wundert sich,wenn Michael sich einen anderen als Vaterfigur sucht.Ein Egoist,der über Leichen geht.

Charlie-ein Drogensüchtiger,bzw.Ex Süchtiger Möchtegern Sänger,der das Glück hat,mit Claire eine gefunden zu haben,die sich sein naseweises,aufdringliches,eifersüchtiges,kontrollierendes,stalkerhaftes "Claire und Aaron gehören mir" Verhalten gefallen läßt.Götterchen.Alleine schon bei seinem arroganten "Claire muss lernen, Verantwortung zu übernehmen und wie man eine gute Mutter ist" Satz bekomme ich Brechreiz.Ich war selten so glücklich,einen Charakter in Film oder Serie sterben zu sehen .

Sawyer-selbstverliebter,egoistischer,beleidigender Gockel,der alles klaut,ob von Toten oder Lebenden,was nicht niet und nagelfest ist,aber sich darüber aufregt,wenn sich die Leute mal bei ihm bedienen.Der sich für ach so clever hält,aber sich nicht zu schade ist,Kate als Notnagel zu dienen .

Jack-labiler,sich selbst bemitleidender,stalkender,ständig überforderter Heulsusen Arzt,der lieber Folterungen überwacht,als einer Kranken so weit er kann zu helfen. Der den Hippokratischen Eid mit beängstigender Einfachheit bricht,wie es ihm gerade passt.Dessen Mittel der Wahl Konflikte zu lösen ständig mit Gewalt zu tun hat.
Der es ständig schafft,schlimme Situationen noch schlimmer zu machen,anstatt sie zu entschärfen.
Und der es tatsächlich für eine Heldentat hält,6! Menschen von wieviel,um die 30,40?, gerettet zu haben.Hauptsache,Kate war in Sicherheit .
Wer sich auf einen "Anführer" wie Jack verlassen muss,ist verlassen.


Sayid-ich mag keine Folterer.Noch dazu ist seine Art,anderen Schmerz und Leid zuzufügen,aber zu jammern,wenn er selbst mal einstecken muss,ziemlich jämmerlich und abstoßend.Ein Typ der zwar gerne austeilt,aber nicht einstecken will und kann halt.


Von den "Anderen" mag ich Widmore nicht.Einer,der schon mit gerade mal 17 so einfach einem anderen "Anderen" das Genick bricht,und auch sonst so gar nicht´s sympathisches hat.Gruselig,der Mann.

Von den Dharmas mag ich Radzinsky und diesen Phil nicht.Und Roger natürlich.

Es soll sich übrigens bitte niemand von meiner ganz persönlichen Meinung zu den Kollegen da oben auf den Schlipps getreten fühlen.Danke.

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11.08.2012 19:01 Muggel ist offline Beiträge von Muggel suchen Nehmen Sie Muggel in Ihre Freundesliste auf

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Hui, ich frage dann jetzt mal andersrum: Wen magst du denn von den männlichen? Außer Ben, das sieht man schon an deinem Bild.
15.08.2012 10:15 NiBoR ist offline E-Mail an NiBoR senden Beiträge von NiBoR suchen Nehmen Sie NiBoR in Ihre Freundesliste auf

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Zitat:
Hui, ich frage dann jetzt mal andersrum: Wen magst du denn von den männlichen? Außer Ben, das sieht man schon an deinem Bild.


Du meinst,weil ich so kritisch bin ?


Hurley,Miles,Nathan (Armer Kerl.Und er ist,in Serie,Kanadier ).
Okay.Der Dharma-Sawyer ist auch nicht schlecht.Der ist mir auch einiges sympathischer,als der andere,"normale" Sawyer.

Natürlich Ben,Tom,Danny,Ethan,Karl und Richard.


Eigentlich mag ich ja (fast) alle,die ich nicht unter "am wenigsten mögen,weiblich-männlich" aufgezählt habe.
Sogar Jacob und sein Bruder.Zumindest als der noch ein normaler Mensch war .

Edit:

Da ich ihn leider im "mag ich männlich" Thread schon vergessen habe möchte ich hier übrigens auch noch den (fast) unsterblichen Mikhael Bakunin erwähnen.
Ich dachte und hoffte ja ernsthaft,er würde auch die Handgranate überleben.

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15.08.2012 16:09 Muggel ist offline Beiträge von Muggel suchen Nehmen Sie Muggel in Ihre Freundesliste auf

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Findest du jetzt eigendlich nur ihre Charakterzüge schlecht, oder die Charakter in der Serie an sich?

Ich mein - einige der Charakterzüge von ein paar der oben Genannten sind wirklich nicht schön und würden wohl die meisten Menschen stören.
Das heißt aber noch lange nicht, dass sie für die Serie schlecht sind bzw uninteressant - und für mich macht das gerade einen huten Seriencharakter aus.
Es können halt nicht nur charakterstarke, erleuchtete Wesen über die Insel wandern - das wäre sicher langweilig.

Ich mein bei Ben hast du dich ja auch dafür entschieden, über seine charakterlichen Mängel (und er ist vielleicht der mit dem miesesten Charakter) hinweggesetzt und gesehen, dass er eine interessante Rolle in der Serie spielt.

Ich finde die meisten von dir oben genannten Charaktäre waren ähnlich interessant.
Auch sind die Charaktäre nie statisch geblieben, sondern haben sich im Laufe der Serie gewaltig entwickelt. (Jack, Sawyer)

Außerdem war eigendlich durch die Rückblenden immer gut ersichtlich, warum sie jetzt so handeln, wie sie eben handeln - das gilt sogar für Michael (hab dazu vor einiger Zeit hier schonmal was geschrieben - ich glaub eine Seite vorher):


Zitat:
Ich kann ganz ehrlich nicht sagen, wen ich am wenigsten von den zur verfügung gestellten mag.

In Staffel 1 hätte ich gesagt, es ist Michael.
Er hat damals schon manchmal wirklich generft mit seiner Überfürsorglichkeit für Walt und seiner daraus entstehenden Abneigung gegen Locke, der es ja nur gut mit Walt meinte.
Die Sache kann man aber erstens irgentwie nachvollziehen, da er einfach keine Erfahrung als Vater hat un außerdem wurde er später sehr viel verträglicher.
Er schloss doch noch Freundschaft mit Locke und gegen Ende der ersten Staffel sogar mit seinem bis dato größten Feind Jin.
In Staffel 2 war er mir schon um einiges sympathischer.
Er war dort einfach ein verzweifelnder Vater, der seinen Sohn zurück wollte - koste es was es wolle. Es kostete zwei Frauen das Leben, aber egoistisch würde ich sein Handeln nicht beschreiben.
Er stellte einfach das Leben seines Sohnes über das der anderen (auch über sein eigenes).
Die Morde waren nicht kaltblütig - er bereuhte es schließlich sehr, was er getan hatte. So sehr, dass er sein Leben gab um den anderen zu helfen...


In Staffel 3 hätte ich gesagt, es ist Jack. Er war damals oft wirklich arogant und hat den Chef raushängen lassen.
Er war zu fixiert darauf, anzuführen, verantwortung zu übernehmen und die Leute von der Insel zu bringen.
Das ganze hielt ungefär bis ende der 4ten Staffel an.
Dann war vielleicht ein Wendepunkt sein Gespräch mit Locke vor der Orchidäe.
Denn ab Staffel 5 war er ein viel erträglicherer Zeitgenosse und wurde in Staffel 6, als er allmählich zum Man of Faith wurde immer Sympathischer - am ende sogar zu einem meiner Favouriten...

Beim rest der Charaktäre kam bei jedem (außer bei Sawyer und Miles) irgentwann mal der Punkt, wo ich gerade diesen Charakter nicht leiden konnte.

Das ist eine Sache, die mir an Lost schon immer sehr gut gefallen hat.
Es gab nicht auf der einen Seite die Hassfiguren und auf der anderen Seite die Favouriten.
Genauso wie niemand der Charaktäre komplett gut oder komplett schlecht (schwarz oder weiß) war, war kaum jemand komplett sympathisch und niemand komplett unsympathisch.
Und das entstand einfach dadurch, dass sich die Charaktäre ständig weiterentwickelten, negative angewohnheiten ablegten oder annahmen und somit realistischer und interessanter wurden --

denn in Lost geht es, zu einem großen Teil jedenfalls, eben doch um die Charaktäre.



PS. Was ham die Leute eigentlich gegen Boone? Der tut doch keinem was!
Dann doch lieber Daniel Faraday mit seinem nerfigen, wirren, unverständlichen gebrabbel hassen - obwohl, bei so einer Mutter muss man ihm das wohl vergeben...



PS: Das mit Sawyer kannst du doch wohl nicht ernst meinen...

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16.08.2012 00:28 MasteOfPuppets ist offline E-Mail an MasteOfPuppets senden Beiträge von MasteOfPuppets suchen Nehmen Sie MasteOfPuppets in Ihre Freundesliste auf

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Zitat:
Findest du jetzt eigendlich nur ihre Charakterzüge schlecht, oder die Charakter in der Serie an sich?


Hm.Gute Frage.Teils-Teils,würde ich sagen.
Manche,wie Charlie (den ich von den männlichen Charakteren eigentlich am allerwenigsten mag,da aber Jack bis zum Schluss dabei ist,ist der mein No.1 no-go Charakter),kann ich einfach aufgrund ihres Charakters nicht ausstehen.
Dazu gehören dann noch,u.a. Jack,Sayid,Michael.Die haben alle was an sich,was mich abstößt.Dazu kommen dann noch,für mich,absolut uninteressante Erklärungen,was bei denen schief läuft.Oder gelaufen ist.
Die fallen daher in die "auf den könnte ich verzichten" Kategorie.

Andere,wie Sawyer (ja,richtig gelesen ) zum Beispiel,haben zwar auch so ihre Macken,sind aber bei weitem interessanter als die oben genannten.
Bei ihm kann ich nachvollziehen,warum er so wurde wie er ist.Er hat in der Kindheit einen schlimmen Verlust erlitten.Das tut mir wirklich leid für ihn.
Aber leider hat er sich dafür entschieden,genauso ein "Dreckskerl" zu werden,wie der,wegen dem er seine Familie verloren hat.
Er ruiniert nun andere Leute genauso,macht Beziehungen und Ehen kaputt.Vernichtet Existenzen.Alles Sachen,die ich nicht an ihm mag.
Aber,im Gegensatz zu dem "echten" Sawyer,kennt er noch Skrupel.Zumindest bricht er den Betrug ab,als da bei dem einen Pärchen plötzlich der kleine Sohn im Zimmer steht.

Sawyer ist,denke ich mir,kein per se schlechter Kerl.Ich mag es nicht,dass er klaut,Leuten teils sehr gemeine Spitznamen gibt,seine provozierende Art (kein Wunder kann Danny Picket ihn so gut leiden ) und seine Arroganz (oder ist er einfach nur seeehr Selbstbewußt?).
Aber dann gibt es wieder diese Momente,wo ein anderer,netterer,ja,ein verletzlicher Sawyer,teils nur für Sekunden,zum Vorschein kommt.
Sein Bedürfnis gehasst,gemieden oder was auch immer zu werden,ist aber anscheinend größer.

Deswegen mag ich ja den "Dharma-Sawyer" auch viel lieber,als den "normalen" Sawyer.Er ist 3 Jahre mit einer Frau zusammen,die ganz eindeutig einen guten Einfluss auf ihn hat.Er wird geschätzt,respektiert und gebraucht.(Nur zum Friseur hätte Juliet ihm mal schleifen sollen ).

Ich glaube,er ist ein Sonderfall.Den "Dharma-Sawyer",wo er wohl so "echt" ist,wie es geht,mag ich irgendwie doch ganz gerne.
Den "ich stoße alle Menschen vor den Kopf-Sawyer" mag ich weiterhin nicht.
Und,naja,er hat zwar auch den einen oder anderen Aussetzer (armer Tom ),aber im großen und ganzen handelt er bei weitem überlegter und ruhiger,als Jack es tut.
Und,im Gegensatz zu Ärzteeid Brecher Jack , hilft er,Klein Ben zu retten .

Zitat:
Das heißt aber noch lange nicht, dass sie für die Serie schlecht sind bzw uninteressant - und für mich macht das gerade einen huten Seriencharakter aus.


Natürlich haben die (fast) alle ihren Sinn.Und sei es nur der,als "Hassobjekt" zu dienen .
Das ist halt wie im wahren Leben.Den einen mag man,den anderen nicht.


Zitat:
Es können halt nicht nur charakterstarke, erleuchtete Wesen über die Insel wandern - das wäre sicher langweilig.


Natürlich nicht.Obwohl....Wer sagt das denn?
Ich für meinen Teil warte immer noch auf die Glücksbärchis Version von Lost .


Zitat:
Auch sind die Charaktäre nie statisch geblieben, sondern haben sich im Laufe der Serie gewaltig entwickelt. (Jack, Sawyer)


Ja,Sawyer´s Entwicklung finde ich Klasse.Auch Hurley entwickelt sich ja irgendwie.Mir kommt er in den zwei letzten Staffeln zumindest selbstbewusster vor.Ben macht eine Entwicklung durch.Sun und Jin auch.(Sun gefühlt in die negative,Jin in die positive Richtung).


Über Michael habe ich eigentlich schon alles gesagt.Ich konnte und kann den nicht leiden.
Aber Du hast da ein paar interessante Ansichten.

Zitat:
Er war dort einfach ein verzweifelnder Vater, der seinen Sohn zurück wollte - koste es was es wolle.


Du hast natürlich recht.Er wollte seinen Sohn zurück.Offensichtlich um jeden Preis.

Zitat:
Es kostete zwei Frauen das Leben, aber egoistisch würde ich sein Handeln nicht beschreiben.


Diese zwei Frauen waren auch die,wahrscheinlich geliebten, Kinder ihrer Eltern,die ihre jeweilige Tochter bestimmt auch gerne wieder zurückbekommen hätten.


Zitat:
Er stellte einfach das Leben seines Sohnes über das der anderen (auch über sein eigenes).


Und genau das macht sein Handeln in meinen Augen sehr wohl egoistisch.Wenn er nur sein eigenes Leben riskiert,um seinen Sohn zu retten,ist das ganz alleine seine Sache.
Aber er hat,in meinen Augen schon kaltblütig (zumindest bei Ana-Lucia),zwei Frauen getötet.
Niemand hat ihn dazu gezwungen,niemand hat es befohlen.Es war ganz allein seine Entscheidung.Er wusste ganz genau,dass es seinem Sohn trotz allem gut geht.Walt war gesund,wurde weder misshandelt noch gequält,er war nicht in Lebensgefahr.
Michael bekam keinen Zeitraum genannt,innerhalb dessen er zu handeln hatte.Es war seine Entscheidung,nicht noch ein,zwei Tage auf einen günstigen Moment zu warten,Ben zu befreien.
Man hat immer eine Wahl.Michael hat seine getroffen.Und,welch Ironie,hat genau sein Handeln (was für ein Idiot muss man eigentlich sein,seinem 10 jährigen Sohn zu erzählen,dass man einen Doppelmord begangen hat,um ihn zurück zu bekommen?) dazu geführt,dass er Walt endgültig verloren hat.
Ironie No.2 ist ja auch,dass Walt später freiwillig dahin zurückkehrt,wo ihn sein Vater unter allen Umständen weghaben wollte.Was Libby´s und Ana-Lucia´s Tod doppelt unnötig macht.


Zitat:
Genauso wie niemand der Charaktäre komplett gut oder komplett schlecht (schwarz oder weiß) war, war kaum jemand komplett sympathisch und niemand komplett unsympathisch.


Das stimmt wirklich.Eigentlich gibt es in Lost viele Stufen von grau.Nur schwarz oder nur weiß gibt es kaum.


Zitat:
Was ham die Leute eigentlich gegen Boone? Der tut doch keinem was! Dann doch lieber Daniel Faraday mit seinem nerfigen, wirren, unverständlichen gebrabbel hassen - obwohl, bei so einer Mutter muss man ihm das wohl vergeben...


Boone ist wirklich ein ganz lieber.Was sagt Frank über Daniel?"Die eine Hälfte von dem was er sagt,versteht man nicht.Die andere ist zu hoch" .Jepp,Daniel kann wirklich nerven.Aber andererseits bin ich froh,dass er nicht nach seinem Vater schlägt .

Und nun zu meinem Lieblingsthema.BEN.

Zitat:
Ich mein bei Ben hast du dich ja auch dafür entschieden, über seine charakterlichen Mängel (und er ist vielleicht der mit dem miesesten Charakter) hinweggesetzt und gesehen, dass er eine interessante Rolle in der Serie spielt.


Aha.Ich sehe schon,ich muss in den Ben-Verteidigungsmodus gehen .

Ich weiß ja nicht,ob es einfach an einem scheinbar weit verbreitenden Missverständnis Ben´s Handlungen gegenüber liegt,oder an meiner Vorliebe für "böse Jungs mit Hirn statt Muskeln" ,aber ich empfand Ben nie als "böse" im Wortsinn.

Du hast geschrieben,dass Ben vielleicht den miesesten Charakter von allen hat.Warum eigentlich?Und verglichen mit wem?
Wenn man da anfangen würde aufzurechnen....

Ben ist ein sehr interessanter Charakter.Ich mag ihn sehr .Er ist sehr gebildet,intelligent,gerissen,ein schneller Denker,ein Meister-Manipulator,sehr anpassungsfähig,kann Menschen genau analysieren.Er hat immer einen Plan.
Der gute Ben lässt andere Menschen oft ziemlich dumm dastehen .
Er ist einfach faszinierend.

Ich fand´ den Charakter von Anfang an interessant,aber angefangen ihn zu lieben habe ich,als man gezeigt bekommt,wie dreckig es ihm als Kind ging.Mein Gott der arme Junge.Kein Wunder,dass Ben so tickt.
Wenn irgendein Charakter in Lost mein grenzenloses Mitgefühl verdient und hat,dann Ben.Und zwar der kleine und der große Ben.Ich will die ständig nur knuddeln.

Ich habe anderswo schon geschrieben,dass er,wenn er wirklich böse wäre,er die Listen-Leute geholt und alle anderen Überlebenden einfach hätte töten lassen.
Im Gegensatz zu vielen anderen,die da auf der Insel rumgeistern,bzw.herum gegeistert sind,tötet er sehr zielgerichtet.

Bei Locke verliert er die Beherrschung.Was aber,neben Jacob´s Tod,schlussendlich die Ereigniskette auslöst,die zum Tod von Wölkchen und zur Rettung der Welt führt.Ben ist also gewissermaßen ein Held.

Und warum das alles?Wegen Jacob,dessen Listen er jahrelang in Empfang nimmt,dessen Anweisungen zum Schutz der Insel er ausführt,für den er,wenn´s schlecht läuft,auch noch als Ersatz-Buhmann dienen muss.Von dem er nicht ein einziges Wort des Dankes bekommt.
Und er tut,was getan werden muss,um die verdammte Insel zu schützen.Zur Not mit letzter Konsequenz.Aber wer an seiner Stelle würde das nicht?

Was man auch nicht vergessen sollte ist,dass er ein Herz für Kinder hat.
Er entdoptiert Alex.Was noch nicht mal geplant war.Meiner Meinung nach,und davon bin ich fest überzeugt,rettet er ihr damit das Leben.Wäre die kleine jemals krank geworden,wer weiß,was Rousseau getan hätte.
Die Existenz Charlie´s (die vom kleinen,Desmond´s und Penny´s Sohn ),rettet Penny das Leben.Da Ben ganz genau weiß,wie es ist,ohne Mutter aufzuwachsen,will er dem kleinen nicht die Mutter nehmen.
Alex´ Tod hat er ja auch nicht gewollt.Er dachte,Widmore würde sich an die Regel halten,nach der kein "Anderer" einen anderen "Anderen" tötet.Er hat gepokert,er hat verloren.Tragisch und traurig.
Übrigens glaube ich nicht,dass Keamy Alex verschont hätte,hätte Ben sich gestellt.Der hätte sie trotzdem getötet.Genauso wie jeden anderen Menschen auf der Insel.Den Arzt und den Kapitän der Kahana hat er ja auch grundlos ermordet.
Alex war in dem Moment tot,als sie Keamy in die Hände fiel .

Danke für´s Lesen.
Wie immer alles nur meine Meinung.

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Dieser Beitrag wurde 4 mal editiert, zum letzten Mal von Muggel: 16.08.2012 19:42.

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Zu Ben:

Klar ist Ben einer der interessantesten Charaktäre der Serie und vor allem der warscheinlich tragischste.
Ja - er hat ne Menge durchgemacht, ne Menge geopfert und wurde dafür nie gewürdigt, verstanden oder akzeptiert.

Ich habs ihm das mit Alex auch nie wirklich übel genommen, da es das ganz klar nicht wollte und mit den Flgen nicht gerechnet hat.

Aber das ändert nichts daran, dass er die meiste Zeit ein manipulativer, hinterhältiger, oft skrupelloser und unangenehmer Zeitgenosse ist.
Klar hat er seine Gründe dafür, aber wer hat das nicht?


Zitat:
Was man auch nicht vergessen sollte ist,dass er ein Herz für Kinder hat. Er entdoptiert Alex.Was noch nicht mal geplant war.Meiner Meinung nach,und davon bin ich fest überzeugt,rettet er ihr damit das Leben.Wäre die kleine jemals krank geworden,wer weiß,was Rousseau getan hätte.



Das ist jetzt nicht wirklich dein Ernst, oder? Ist es OK einer Mutter ihr Kind wegzunehmen, nur weil es dort schlechtere Chancen hat?
Nach der Logik müssten dann wohl auch Eltern, die ein gewisses Grundeinkommen unterschreiten ihre Kinder an reichere abgeben, damit sie es "besser" haben...
Ich weiß, das ist jetzt leicht übertrieben, aber Ben den Kinderdiebstahl noch positiv anrechnen zu wollen, kann ich so nicht stehen lassen...


Außerdem find ich auch die Tatsache, dass er nur ausgewählte und nicht alle tötet jetzt nicht gerade eine positive Eigenschaft - er tötet schließlich trotzdem und zwar kaltblütig...

Er befiehlt z.B. seinen Leuten am Strand Sayid, Bernard und Jin abzuknallen - was diese zum Glück nicht tun...
Er veranlasst massenhaft weitere Kindesentführungen - u.a die von Walt
Er schickt gezieht eine Gruppe los, um die "Starken" aus dem hinteren Teil des Flugzeuges zu töten...
und so weiter...

Das sind alles Sachen, die ihn nicht besser als einen Sayid oder einen Michael machen - die haben schließlich auch nur getan, was sie für richtig hielten.



Aber hey - Ben ist trotz all dem oder gerade deswegen einer der interessantesten und besten Charaktäre in Lost.




Zu Michael:

Klar hätte er warten können.
Er hat aber nunmal einen so gewaltigen Druck, dass er kaum klar denken konnte und hat mit "nur" Ana-Lucia im Weg warscheinlich seine Chance gesehen...

Du kannst von ihm in dieser Situation nicht verlangen, rationale und wohl überlegte Entscheidungen zu treffen.

Und doch - Walt ging es schlecht bei den Anderen. Das hat das abrupte Ende des Gespräches gezeigt, wo Walt ihn angefleht hat, ihn da raus zu holen - daher dann auch der Druck...

Das er egoistisch handelt, kann ich auch nicht ganz nachvollziehen - er tut es für Walt und weil er davon überzeugt ist, Walt da rausschaffen zu müssen.
Und da spielt es erst mal keine Rolle, ob Walt jetzt später wieder zurück zur Insel kommt bzw dass er ihn sowieso verloren hat. Er wollte einfach seinen Sohn von seinen Entführern befreien - verständlich eigendlich, oder?






Zu Jack:

Jack ist ähnlich wie Ben (eigendlich wie die meisten) ein ziemlich tragischer Charakter. Auch er hatte, ähnlich wie Ben (und eigendlich den meisten ) ziemliche Vaterprobleme. Sein Vater hat ihn nie gewürdigt, ihn immer runtergemacht, war nie zufrieden - sowas kann einen Mann ziemlich zerstören...
Somit sind die meisten seiner Verhaltensweisen auch sehr nachvollziehbar, z.B sein Kontrollwahn und seine Agressivität.

Mein Problem mit Jack war eher, dass er immer als der ach so tolle Held, der alles kann dargestellt wurde.
Ich mein der konnte alles und das besser als alle





________________________________





Ich finds interessant, dass du teilweise Eigenschaften bei Ben als positiv aufführst und sie bei anderen negativ verwendest - z.B. die Manipulation oder die Kompromisslosigkeit, mit der er vorgeht.

Ich glaub, es ist halt einfach so, dass man seinen Lieblingscharaktären viel mehr durchgehen lässt, weil man ja schließlich will, dass sie ihr Ziel erreichen.
Wenn dann plötzlich jemand anderes, den man nicht so mag, daher kommt, der ein anderes Ziel hat und es mit ähnlichen Mitteln verfolgt, dann stören einen diese Eigenschaften plötzlich, vor allem wenn diese Person das Ziel der Eigenen Lieblingsperson gefährdet...

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